Pfarrer und Kapläne

Quelle: Eugen Matheis, „30 Jahre St. Josefs-Kirche Rodalben“, 1960

Leider sind wir nicht in der Lage, die Pfarrherren seit Gründung der Pfarrei, etwa um 1300 ab, bis zur Glaubensspaltung im 16. Jahrhundert, lückenlos aufzählen zu können. Aller Wahrscheinlichkeit nach waren es im Anfang des Bestehens der Pfarrei Mönche der Abtei Hornbach und auch Weltpriester.

In der Chronik finden wir in der Zeit 1400 - 1500 einen Pfarrer Johannes Klingler urkundlich erwähnt. Erst nach der Glaubensspaltung sind die Namen dreier lutherischer Pfarrer verzeichnet. Rodalben und das Amt Gräfenstein musste, da es dem Herzog von Zweibrücken unterstellt war, in der damaligen Zeit die lutherische Religion annehmen. Es waren dies: Johannes Pfall, Simon Kranich und Nikolaus Roothaar.

Im Jahre 1581 wird, da Rodalben wieder den katholischen Glauben annehmen konnte, ein Johannes Schweitzer als Pfarrer in der Geschichte genannt. Erst nach dem 30jährigen Kriege und dem Westfälischen Friedensschluss 1648 kamen wieder geordnete Verhältnisse in die Pfarrei und von hier ab können wir die Namen der Pfarramtsvorstände lückenlos berichten:

 

Die Pfarrer von Rodalben

1650 - 1660

Die Franziskaner aus Landstuhl und Kaiserslautern, darunter Pater Eberhardus sowie Pfarrer Theobald Neumann von Walschbronn bei Bitsch.

1660 - 1662

Pater Johannes Flörchinger aus dem Augustiner-Orden aus Speyer.

1662 - 1664

Urbanus Brauner

1664 - 1672

Pater Michael Pfalzgraf, Ord. St. Aug. Infolge Krankheit des vorgenannten Paters Michael Pfalzgraf verwaltete die Pfarrei zeitweise Pater Balthasar Molitor aus dem Zisterzienser-Orden. - Ein Kloster dieses Ordens befand sich damals zu Stürzelbronn bei Bitsch.

1972 - 1673

Christian Weiß

1973 - 1675

Pfarrer Kauber

1675 - 1676

Die Franziskaner aus Kaiserslautern

1676 - 1682

Johann Konrad Eichgasser aus Hechingen

1682 - 1683

Johannes Gratia aus dem Bistum Trier, Administrator

1683 - 1687

Johannes Gerber

1687 - 1688

Dominikus Genglinger, Priester der Diözese Trier, Administrator

1688 - 1695

Nikolaus Viktor aus dem Bistum Trier

1695 - 1699

Anton Schaffmeister

1699 - 1705

Heinrich Prätoris, Priester der Diözese Lütich, ehedem Pfarrer von Hornbach

1705

Gerhard Goettmann, Administrator

1705 - 1723

Pater Anton Leo aus dem Prämonstratenser-Orden, ehedem Pfarrer von Nünschweiler. Er entstammte der Abtei Allerheiligen im Schwarzwald und kam auf Veranlassung des Konvents Wadgassen bei Saarbrücken in unsere Gegend.

1723 - 1724

Hilfspriester Georg Krieger

1724 - 1749

Franz Georg Metzger, Priester aus dem Bistum Straßburg, geboren zu Elsaßzabern

1749 - 1768

Joseph Antoine aus Ensheim, Priester der Diözese Trier

1768 - 1813

Johannes Sebastian Pfeiffer, Dekan, geboren zu Großsteinhausen, letzter Pfarrer der Diözese Metz.

1813 - 1814

J. C. van Kauff, Administrator

1814 - 1818

Joh. Nikolaus Ganther

1818 - 1847

Peter Bold, geboren zu Knopp bei Wallhalben

1847 - 1848

Philipp Braun, Administrator

1849 - 1852

Valentin Laforce, geboren zu Schifferstadt

1852 - 1863

Johann Kilian Bettag, geboren zu Dudenhofen bei Speyer

1863 - 1867

Johannes Hubert Fessel, Priester der Erzdiözese Köln

1867 - 1870

Johannes Schmitt, geboren zu Brücken bei Homburg

1870 - 1882

Johannes Baptist Gehrig, Geistlicher Rat, geboren zu Dürkheim an der Haardt

1882

Nikolaus Redelberger, Administrator, geb. zu Lautzkirchen

1882 - 1901

Dr. theol. Stephan Lederer, geboren zu Wachenheim

1901

Heinrich Ritter, Administrator, gestorben als Professor zu Zweibrücken 1927

1901 - 1917

Johannes Nikolaus Dengel, Geistlicher Rat, gestorben 1929

1917

Ludwig Stamer, Administrator

1917 - 1920

Martin Wothe

1920

Wilhelm Rösch, Administrator

1920 - 1927

Joseph Ohmer

1927

M. Maurer, Administrator

1927 – 1963

Joseph Ackermann, Dekan, Geistlicher Rat.

1963 - 1974

Fritz Schwarz

1974 - 1992

Karl Weber

1992 - 2001

Josef D. Szuba; ab 2001 Generalvikar, danach Leiter Personalwesen im Bistum Speyer

2001 - 2014

2014 - 2015

ab Sep 2015

Martin Ehling, Dekan (verstorben am 17.05.2014)

Elmar Stabel, Kooperator und Leiter der Pfarreiengemeinschaft

Franz Ramstetter

 

Die Kapläne von Rodalben

 

Es verdienen sicherlich auch die Kapläne und Hilfspriester Erwähnung, die die hiesigen Pfarrherren in der Seelsorge unterstützten und oftmals unter schwierigen Verhältnissen im Weinberg des Herrn arbeiteten. Die erste Kaplanei wurde unter dem Pfarrer Metzger 1740 errichtet. Ziemlich genau können wir die Namen der Kapläne bis zur Aufhebung der Vikarienstelle nach der französischen Revolution angeben. 

1740 - 1744

Franz Martin Fabing

1744

Die Franziskaner aus dem Homburger Konvente

1748

Jakob Sentz

1749

Johannes Baptist Barnich

1750

Die Franziskaner aus Homburg

1755

Jakob Kronacker

1755

Die Franziskaner aus Homburg, darunter die Patres Theophilus Bona und Fortunatus Fischer.

1763

Jakob Haas, zeitweise Administrator in Vinningen, Pfarrei Walschbronn, und Seelsorger für die katholischen Soldaten des Prinzen v. Hessen-Darmstadt in der Garnison Pirmasens

1768

Joseph Griesmayer. Derselbe wurde in der Revolutionszeit 1793 auf der Flucht nach Rodalben von Revolutionären ermordet und von Pfarrangehörigen neben der Kirche gegen Westen beerdigt

1771

Johannes Baptist Neubecker

1775

Heinrich Zengele

1778

Johannes Humburg

1780

J. Piblinger und Johannes Schmitt, letzterer Unterschriften wir im Pfarrarchiv Münchweiler als Wohltäter, ferner in einem Visitationsbericht der Rosenberger Kapelle finden und die letzten Kapläne dieser Zeit waren, da nach der französischen Umwälzung einige Filialen selbständige Pfarreien wurden. Vikar Schmitt war der erste ordinierte Seelsorger in Pirmasens. Er war Pfarrer von Pirmasens bis zum Jahre 1807. Im Jahre 1803 wurde auch die Filiale Fehrbach zu einer Succursalpfarrei erhoben. So blieben die Verhältnisse bis 1895. In dieser Zeit wurde die Kaplanei wieder errichtet. Als Kapläne wirkten hier seit 1895 folgende Hochwürdige Herren:

1895 - 1897

Ferdinand Mohr

1897 - 1899

Karl Schenkel

1899 - 1900

Jakob Mühl

1904 - 1906

Ludwig Ruthig

1906 - 1907

Johannes Kielmeier

1907 - 1908

Michael Lutz

1908 - 1909

Joseph Schindler

1909 - 1913

Jakob Frantz

1913 - 1915

Leonhard Sebastian

1915 - 1916

Karl Ludäscher

1916 - 1917

Karl Stamer

1917 - 1918

Franz Getto S. J.

1918 - 1922

Wilhelm Rösch

1922

Joh. Stephan, excurrendo

1922 - 1924

Karl Trautwein

1924 - 1926

Ludwig Schlich

1926 - 1927

M. Maurer

1927 - 1928

K. Bienhold

1928 - 1929

Joseph Ochs

1929 - 1930

Paul Fortkord

1930

Oktober - Dezember, Joseph Süss

1930 - 1931

Dezember 1930 - April 1931 Ludwig Groh

1931

April-Juli, August Küchle

1930 - 1933

Peter Kolling

1933 - 1934

Anton Schormüller, gest. 7. Januar 1948 an einem Krebsleiden

1934–1935

Valentin Kranß, bei der Bergung des Allerheiligsten am 18. März 1945 von einem Granatsplitter verletzt

1935

Von Juli bis November Josef Schäfer

1935 - 1937

Wilhelm Koob, gestorben am 9. Mai 1953 an einem Herzleiden

1937 - 1939

Paul Hof

1939

Von Juli bis September Konrad Schwarz

1939 - 1945

Theodor Zöller. - Da der Kaplan Schulverbot hatte, war zeitweise eine Aushilfe erforderlich. Zunächst half H. H. Alois Unold, Rosenberg, aus. Dann kam H. H. Kaplan Fritz Glaser.

1940 - 1941

gefallen am 29. April 1945 im Osten. Darauf half H. H. Subregens Albert Maus zwei Jahre aus, der als Stadtpfarrer von Ludwigshafen, St. Dreifaltigkeit, am 11. September 1948 nach einer Operation starb.

1945 - 1950

Leo Köller

1946 - 1947

war vorübergehend H. H. Kaplan Georg Nobis tätig. Nach der Versetzung des H. H. Kaplan Koller waren infolge des Wachstums der Pfarrei in der Regel zwei Kapläne hier tätig.

1950 - 1951

Hermann Dietz

1950

von September bis November, Wilfried Gehm

1950 - 1953

Georg Nobis, zum zweiten Male Kaplan

1951 - 1952

Martin Scherrer

1952 - 1953

Otto Maurer

1953 - 1957

Edwin Müller

1954 - 1958

Eugen König

1957 - 1960

Wolfgang Reinfrank

1958 - 1959

Remigius Rauber

1959 - 1961

Erich Rinnert

1960 - 1962

Albert Kraus

1961 - 1963

Ernst Roth (leitete die Pfarrei als Pfarrverweser nach dem Tod von Pfr. Ackermann)

1962 - 1964

Norbert Mohr

1962 - 1965

Werner Graus

1965 - 1967

Franz Flörchinger

1966 - 1969

Friedrich Breyer

1967 - 1971

Hans Breit

1969 - 1971

Dieter Schindler

1972 - 1975

Klaus Boller

1980 - 1981

Egon Emmering

1984 - 1987

Peter Nirmaier

1987 - 1988

Walter Stephan

1988 - 1990

Reimund Bieringer

1990 - 1993

Otto Kiel

1993 - 1994

Alban Meißner

1994 - 1996

Matthias Peiffer

1996 - 1998

Volker Sehy

1998 - 1999

Matthias Mertins

2000 - 2002

Thomas Pulattu

2002 - 2006

Cyriac Valiyaparambil

2006 - 2010

Pious Paul Oroplackal

2010 - 2015

2015 -

Andrew Prabhakar Godugunuru

Pious Paul Oroplackal